📌 Quelle: LinkedIn Global Talent Trends Report 2023
Diese Zahl ist ein echter Augenöffner – und leider kein Einzelfall. Während sich fast alle Personalverantwortlichen einig sind, wie wichtig kommunikative Kompetenz, Teamfähigkeit oder Problemlösungsfähigkeit sind, klafft bei der praktischen Umsetzung eine gewaltige Lücke.
Wie kann es sein, dass etwas als „entscheidend“ gilt, aber nur von wenigen wirklich überprüft wird?
Die Antwort liegt oft im Recruitingprozess selbst: Hard Skills lassen sich leicht mit Zeugnissen, Tests oder Zertifikaten prüfen. Soft Skills hingegen sind schwerer zu greifen – und noch schwerer objektiv zu bewerten. Viele verlassen sich daher auf Bauchgefühl, kurze Gespräche oder unausgesprochene Erwartungen.
Doch das birgt Risiken: Fehlentscheidungen, hohe Fluktuation und Teams, die menschlich nicht harmonieren. Dabei gibt es längst Methoden, um Soft Skills fundiert zu erfassen – etwa durch strukturierte Interviews, realitätsnahe Fallstudien oder psychometrische Tests.
Ein Unternehmen, das Soft Skills systematisch testet, sichert sich nicht nur die besseren Mitarbeitenden, sondern stärkt langfristig die Teamkultur, steigert die Produktivität und senkt Kosten im Recruiting.
🔍 Unser Tipp:
Überdenke Deinen Auswahlprozess. Welche Soft Skills sind in Deinem Unternehmen wirklich erfolgsentscheidend? Und wie testest Du sie – fair, valide und strukturiert?
👉 Wer die Lücke zwischen Bedeutung und Bewertung schließt, gewinnt nicht nur Talente, sondern Zukunftsfähigkeit.