📌 Quelle: Hays HR-Report 2022
In deutschen Unternehmen werden laut Hays HR-Report 2022 rund 41 % der Führungskräfte ohne strukturierte Auswahlverfahren eingestellt. Das bedeutet: Fast jede zweite Führungsposition wird auf Basis subjektiver Eindrücke, persönlicher Netzwerke oder reiner Sympathie besetzt – und nicht nach klar definierten Kriterien wie Kompetenzprofilen, eignungsdiagnostischen Verfahren oder standardisierten Interviews.
Für Unternehmen ist das riskant: Fehlbesetzungen auf Führungsebene kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern wirken sich direkt auf die Teamleistung, Unternehmenskultur und Fluktuation aus. Ein strukturiertes Auswahlverfahren schafft dagegen Vergleichbarkeit, Objektivität und Nachvollziehbarkeit. Es schützt vor „Bauchentscheidungen“, die sich später rächen.
Wer seine Führungskräfte strategisch auswählt, stärkt die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Und gerade im „War for Talent“ ist das kein Nice-to-have, sondern eine unternehmerische Pflicht.